Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Augsburg

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FC Augsburg KidsClub-Mitglieder malen für den sozialen Zweck

SkF Malwettbewerb in Kooperation mit dem Kids-Club des FCA gestartet


20 Jahre Schwangerenberatung des SkF Augsburg - Unser Film

Mehr über unsere Arbeit mit Frauen und jungen Familien in eindrucksvollen Bildern


Schwangerenberatung des SkF Augsburg

In Zeiten von Corona


FSJler für unsere Kitas und unser Seniorenheim gesucht

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20-jähriges Jubiläum in der Begleitung von Frauen und jungen Familien

Die katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des SkF Augsburg feiert


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20-jähriges Jubiläum in der Begleitung von Frauen und jungen Familien

 

Die katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen des SkF Augsburg feiern

20-jähriges Jubiläum in der Begleitung von Frauen und jungen Familien

 

Wir sind stolz, bis heute über 62 000 Menschen begleitet zu haben. An nunmehr sechs Beratungsstellen plus neun zusätzlichen Außensprechtagen in ganz Bayern bieten unsere 20 Beraterinnen vielseitige Unterstützung an. Die Beratungen finden hierbei angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse der Hilfesuchenden statt. Unsere Sozialpädagoginnen stehen via Videokonferenz, telefonisch oder auch vor Ort im Rahmen der pandemiebedingten Richtlinien unseren Frauen und jungen Familien zur Seite. Die Problemlagen der Hilfesuchenden sind hierbei vielschichtig, bis hin zu existenzbedrohend. Dies zeigt auch die Geschichte von Familie M.:

 

Frau M. und ihr Mann haben drei gemeinsame Kinder im Alter von 8, 7 und 3 Jahren.

Das Paar stammt aus Afghanistan, die beiden älteren Kinder wurden auch dort geboren. Aufgrund der Zusammenarbeit Herrn M.’s mit deutschen Soldaten, die sich dort im Auslands-einsatz befanden, musste die Familie fliehen. Das jüngste Kind kam hier in Deutschland zur Welt. Frau M. besucht derzeit einen Deutschkurs in der Aufbaustufe. Herr M. befand sich noch bis zum vergangenen Frühjahr im letzten Ausbildungsjahr. Die Familie erhoffte sich endlich mehr finanzielle Stabilität und die Unabhängigkeit vom Jobcenter.

Seinen Ausbildungsplatz in einem kleinen Familienbetrieb verlor Herr M. jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Unbeständigkeiten durch die Corona-Pandemie. Um die Ausbildung beenden zu können, muss er einen geeigneten Betrieb finden, der ihn als Quereinsteiger für das letzte Ausbildungsjahr aufnimmt. Dies blieb ihm jedoch so kurzfristig verwehrt, er hofft nun auf eine Chance im Frühjahr.

So ist die Familie wieder ohne Zuverdienst und alleinig auf die Leistungen des Jobcenters angewiesen. Rücklagen sind keine vorhanden.

Wichtige Anschaffungen für die Kinder sind derzeit nicht möglich. Für die Familie ist die Unterstützung durch den Hilfsfonds „Pro Vita“ unabdingbar.

 

Annähernd 6 Mio. € materieller Hilfestellungen konnten in den vergangenen 20 Jahren über 10 000 Familien zur Verfügung gestellt werden.

Auch in der präventiven Arbeit im Rahmen von sexualpädagogischen Angeboten für Schulklassen haben wir bereits 34 000 Jugendliche erreicht.

Die Arbeit mit Menschen in Notlagen liegt uns am Herzen. Wir bleiben auch weiterhin dran. „Da sein – Leben helfen“ ist unser Leitspruch.

Mehr dazu lesen Sie bitte hier.