Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Augsburg

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Weitere Aktion im Rahmen von "Mama ist die Beste"

Karstadt spendet 1.300 Euro an SkF


Spielstube feiert 30-jähriges Bestehen

Sie ermöglicht Müttern kleine Freiräume


Hilfe, die weiterhilft

Lions Club Augsburg Raetia spendet Laptops


Gemeinsam den Sommer feiern

Seniorenheim St. Afra und Seniorenzentrum Lechrain


Segnung der neuen KATZE-Räume

Würdigung der Ehrenamtlichen im Second-Hand-Laden


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Alle haben sich gut eingelebt

Es war alles fein säuberlich ausgearbeitet: Wegen des geplanten Umbaus sollte das Seniorenheim St. Afra Mitte Januar in einen Trakt des städtischen Seniorenzentrums Lechrain umziehen. Mitten in die Vorbereitungen platzte aber die Nachricht, dass das komplette Domviertel wegen einer Bombenentschärfung am Weihnachtstag geräumt werden muss, also auch unser Seniorenheim. 

Wie es weiterging, erfahren Sie hier

Momentaufnahmen vor und nach dem Umzug


Abschiedsstimmung im Saal des Seniorenheims St. Afra im Kleinen Karmelitengäßchen


Ein letztes Winken bei Ankunft der "Umzugshelfer"


Ankunft im neuen Heim


Erstes Essen in der neuen Umgebung


Gute Laune beim ersten Beisammensein

 

 

Senioren und Kinder malen gemeinsam

Im Rahmen des Projekts "Jung und Alt - wir gehören zusammen" malten die Kinder der Kinderkrippe Sonnenschein und die Bewohner des Seniorenheims St. Afra unter Anleitung des freien Künstlers Franz Höchstötter, der aus der Nähe von Mindelheim nach Augsburg kam.

Das gemeinsame Malen erwies sich als ausgesprochen anregend für alle Beteiligten. Die Kinder konnten sich abschauen, was die Erfahrenen auf die Leinwand brachten, während die Älteren angesteckt wurden durch die unverkrampfte Leichtigkeit der Mädchen und Jungen: "Wenn die das können, kann ich das ja wohl auch!" formulierte es eine der Bewohnerinnen.

Am Ende waren alle stolz auf ihre Werke, die sie in der gemeinsamen Zeit zustande gebracht haben. Auch der Maler Franz Höchstötter war angetan von der Qualität der Bilder, die entstanden sind: "Es war schön zu sehen, dass viele Talente der älteren Bewohner/-innen wieder zum Vorschein kamen. Das gemeinsame Malen hat allen gut getan!"

 

 

Geballte politische Kompetenz

Mehr politischer Sachverstand in einem Raum geht kaum mehr: Beim frauenpolitischen Candle-light-dinner Mitte November trafen sich auf Einladung des SkF Politikerinnen von CSU, SPD, Grünen und den Freien Wählern aus dem Stadtrat, dem Bezirkstag, dem Landtag und dem Bundestag.

Doch wer welcher Partei angehörte und auf welcher Ebene tätig ist, spielte an dem Abend keine Rolle, denn die Inhalte standen im Mittelpunkt. Jeweils vier Frauen aus der Politik setzten sich mit den Leiterinnen des SkF auseinander. Nach jedem Gang wurden die Tische gewechselt, so dass sich alle mit mindestens fünf Themen beschäftigten.

Die Teilnehmerinnen waren begeistert, denn solche Begegnungen ermöglichen einen intensiven Erfahrungsaustausch und durch gezielte Nachfragen konnten die Politikerinnen schnell sehen, wo es noch politischen Handlungsbedarf gibt.


Politikerinnen im Gespräch mit SkF-Abteilungsleiterinnen


Vizepräsidentin des Bundestags Claudia Roth im Gespräch mit Stadträtin Katja Scherer


Bgm. Eva Weber, WHP-Leiterin Gisela Hettinger-Gion, Stadträtin Stephanie Schuhknecht

KATZe Neu-Ulm feiert 30-jähriges Jubiläum

Seit dem Jahr 1984 ist die KATZe in Neu-Ulm - der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der "Kinder-Ausstattungs-Tausch-Zentrale" zusammen - ein unverzichtbares Angebot für Familien. In der KATZe in der Gartenstraße 14 gegenüber der Post in Neu-Ulm können Eltern gebrauchte Kinderkleidung und kleinere Spielsachen einkaufen oder verkaufen. So können Familien gut erhaltende Kleidung zu günstigen Preisen erwerben und werden dadurch finanziell entlastet. 

Mit dieser Absicht wurde die KATZe von der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen ins Leben gerufen, ist dort nach wie vor angebunden und heute genauso wichtig wie vor 30 Jahren. Inzwischen kaufen dort schon die Kinder der ersten Kundinnen ein.

Die Arbeit in der KATZe wird getragen von vielen ehrenamtlichen Frauen, die ihre Energie und ihre Zeit einbringen, um Familien zu unterstützen. Sie nehmen die Ware entgegen, sortieren die Kleider, zeichnen aus und organisieren den Verkauf und die Abrechnung. Und einige von ihnen sind schon von Anfang an dabei.

Als Anerkennung für ihren Einsatz wurden die KATZe-Mitarbeiterinnen vom Vorstand und der Geschäftsführung zu einem Jubiläumsessen eingeladen (siehe Foto).

Den 30. Geburtstag der KATZe nahmen prominente Persönlichkeiten zum Anlass, das große Engagement der Ehrenamtlichen zu würdigen.
Ihre Gedanken der Wertschätzung und guten Wünsche lesen Sie hier.

Einen Bericht aus der Südwestpresse finden Sie hier.

Was die Augsburger Allgemeine über die "Geburtstagsfeier für die KATZe" schreibt, erfahren Sie hier.

Rotary Fuggerstadt unterstützt Wohnhilfeprojekt Große Spende als erster Schritt

Damit hat beim Sozialdienst katholischer Frauen niemand gerechnet. Der Rotary-Club Fuggerstadt hat sich zwar zu einer Scheckübergabe zugunsten des Wohnhilfeprojekts angemeldet. Dass der Scheck aber auf 8.000 Euro ausgestellt war, überraschte alle. Noch größer war die Freude, als das Team der Rotarier um Dr. Klaus Leuthe ankündigte, dass sie sich nicht nur mit der Geldspende, sondern auch mit konkretem Engagement für die Klientinnen einsetzen wollen.

Geschäftsführerin Martina Kobriger war von dieser Nachricht mehr als positiv überrascht: "Schon in unserem ersten Gespräch wurde deutlich, mit wie vielen Ideen und mit wie großem Engagement sich die Mitglieder des Rotary-Club einbringen wollen. Das ist vor allem deshalb sehr schön, weil unsere Frauen jede Hilfe brauchen können. Gerade in Zeiten von genereller Wohnungsknappheit wie derzeit, haben es Menschen mit Problemlagen umso schwerer auf dem Wohnungsmarkt."

Durch die großzügige Spende kann der SkF zusätzliche Angebote für wohnungslose und obdachlose Frauen anbieten. Gisela Hettinger-Gion, Leiterin des Wohnhilfeprojekts: "Mit der Spende können wir unseren Tagestreff in Form eines Cafés weiter ausbauen und so Frauen, die im Armutsbereich leben, eine emotionale Insel bieten, in der sie Kontakt, Hilfe und - wenn sie wollen - fachliche Beratung erhalten können."


v.l.: Dr. Klaus Leuthe, Rotary Fuggerstadt; Gisela Hettinger-Gion, Leiterin Wohnhilfeprojekt

 

Vom eigenen Erfolg überrascht
Soroptimistinnen erlösen 1.500 Euro für Wohnhilfeprojekt des SkF

Es war ein Versuch, der weit erfolgreicher sein sollte, als gedacht: Die Soroptimistinnen Augsburg sortierten ihre Schränke aus und verkauften die nicht mehr benötigten Kleidungsstücke auf einem Second-Hand-Markt. Federführend war eine der "Schwestern", die selbst in einem Modegeschäft arbeitet und mit Spiegeln, Kleiderständern und Wechselgeld den Stand der Soroptimistinnen ausgestattet hat. Und so wurde die Aktion zu einem unerwartet großen Erfolg. Über 1.500 Euro Einnahmen konnten gespendet werden. 

Die Mittel ginden an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Die Soroptimistinnen hatten sich das Wohnhilfeprojekt ausgesucht, in dem Frauen betreut und beraten werden, die von Obdachlosigkeit bedroht oder betroffen sind.

Bei der feierlichen Scheckübergabe durch die Vorstandsmitglieder der Augsburger Soroptimistinnen, Gertrud Roth-Bojadzhiev und Mechtild Teuber erläuterte die Leiterin des Wohnhilfeprojekts, Gisela Hettinger-Gion, die genaue Verwendung der gespendeten Mittel. Der SkF nutzt diese für die Ausstattung der Küche in der Beratungsstelle mit Elektrogeräten wie einer Spülmaschine und einem Herd.

Die Ausstattung ist besonders für das Projekt "Küchenqueens" wichtig. In diesem freiwilligen Angebot bereiten die Klientinnen aus der Beratungsstelle Finger-food und einfache Speisen für den Tagestreff für wohnungssuchende oder obdachlose Frauen sowie für Sitzungen oder SkF-Veranstaltungen vor. Die ersten Bewirtungen wurden schon erfolgreich gemeistert.


v.l.: Gertrud Roth-Bojadzhiev, Vorsitzende Soroptimistinnen; Mechtild Teuber, Vorstand Soroptimisteinnen; Gisela Hettinger-Gion, Leiterin WHP


v.l.: Martina Kobriger, Geschäftsführerin SkF; Gudrun Schubert, Vorsitzende SkF; Gertrud Roth-Bojadzhiev und Mechtild Teuber, Soroptimistinnen, Gisela Hettinger-Gion, WHP

 

Benefiz-Schafkopf-Turnier zugunsten des SkF Augsburg

Jedes Jahr im März ist es so weit: Ungefähr 30 Freunde des Schafkopfens treffen sich auf Einladung von Michael Endres an einem Sonntagabend zu einem Benefizturnier in der Osteria Kuckuck in Pfersee. Als Preis winkt ein Werk, das ein Augsburger Künstler gespendet hat. Das Besondere: Jeder der Mitspieler zahlt 200 Euro und bekommt dafür Essen und Getränke frei und eine Spendenquittung über 180 Euro von einer sozialen Organisation, die sich in der Spielpause vorstellt und berichtet, was mit dem eingespielten Geld (in diesem Jahr über 5.200 Euro!) passieren wird. 

Dieses Jahr wählte Organisator Michael Endres den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) aus. Gudrun Schubert erläuterte die Arbeit des SkF und berichtete, dass mit den Spenden vor allem die Arbeit des Wohnhilfeprojekts unterstützt wird. Auftrund der schwierigen Wohnsituation für benachteiligte Bevölkerungsgruppen ist dort die Not derzeit besonders groß.

So gab es an diesem März-Sonntag einige Gewinner: Der Sieger des Turniers, der einen Druck von Christopher Kochs nach Hause nehmen konnte, alle anderen Spieler, die vier Stunden lang in entspannter Atmosphäre schafkopfen konnten und nicht zuletzt der SkF, der durch die Spenden mehr Möglichkeiten hat, Frauen in Notlagen zu unterstützen. Deshalb hat sich Frau Schubert herzlich bei Herrn Endres, beim Team des Kuckuck und bei den Mitspielenden bedankt, die einen rundum gelungenen Abend ermöglichten.

 

von li: Michael Endres, Gudrun Schubert